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WANDERWEG LAS LAGUNAS

#Turismo

 

WANDERWEGTYP

BEZEICHNUNG

 

DAUER

 

ENTFERNUNG

 

SL-A 158

LAGUNAS DE OSUNA

1 Stunde und 40 Minuten

8,4 km


 

Der Wanderweg beginnt an der Landstraße von El Rubio nach Lantejuela auf der Höhe des Gebiets Cortijo de Santa Gema und verläuft entlang der jungen Olivenhaie des gleichnamigen Gutshofes. Die Route führt hier entlang des Viehtriebwegs La Cañada Real de El Rubio, der zur Lagune La Ballestera gehört, einem Naturschutzgebiet, das die jungen Olivenhaine von Santa Gema und die Ländereien Consuegra durchquert.

An der Lagune Ballestera angelangt, eröffnet sich uns das Lagunenbecken mit einer für Gewässer typischen Vegetation. Erst kürzlich wurden hier Tamariskengewächse und einige Pappeln angelegt. Auf Bänken kann der Besucher ausruhen und die Schönheit dieser steppenartigen Landschaft bewundern, die über eine reichhaltige Tierartenvielfalt verfügt.

Um zur Lagune Pedro López zu gelangen, nehmen wir den Weg zum Cortijo de los Matorrales auf dem uns auf den umliegenden Feldern zahlreiche Trappen begegnen.

Kurz vor dem Cortijo de los Matorrales biegen wir links ab und steigen einen Hang empor. Am Gipfel angelangt, entdecken wir Zypressen und die Ruinen des alten Gutshofs Pedro López, auf dem man noch heute die Essenz der einst dort gelegenen Patrizierstadt verspürt. Vom Gipfel aus hat man einen wundervollen Blick auf die Lagune Pedro López, die eine der versteckteren Orte unseres Landkreises ist. Südöstlich sieht man in der Ferne Steineichen, die zum Weidegebiet Dehesa de la Casilla del Obispo gehören. Es ist einer der letzten mediterranen Weidewälder, die nach der landwirtschaftlichen Transformation der Campiña erhalten geblieben sind.

Die Route führt uns weiter über einen Pfad, von dem aus man die Vielfalt der Steppenlandschaft bewundern kann. Mit etwas Glück kann man Trappen entdecken. Die Flora und Fauna der Lagunen Ballestera und Pedro López sind zwei der wenigen noch intakten Beispiele des mediterranen Weidelands in der sevillanischen Campiña.

Neben den beiden erwähnten Lagunen, kann man ebenso die Lagune Calderón Chica besuchen, die zum Naturschutzgebiet erklärt wurde und Zufluchtsort für eine Reihe von vom Ausstreben bedrohten Vogelarten ist, wir der Ruderente. Die Lagune Olla de la Turqilla ist die einzige Süßwasserlagune des Ökosystems. Die Lagune Calderón Grande ist die größte Andalusiens. Weitere Lagunen der Gegend sind La Huerta, Verdesal, Terrosillo und die Lagune Hojuelos.

DIE GROSSTRAPPE (OTIS TARDA)

Die Großtrappe ist in großen Steppengebieten, weitläufigen Flachebenen und großflächigen Getreidefeldern in Europa und Asien zuhause. In Spanien leben 50% der Weltpopulation dieser Spezies, die sich auf die Regionen Andalusien, Extremadura, Castilla La Mancha und Castilla Leon konzentrieren.

Diese Vogelart ist aufgrund ihrer Größe leicht zu erkennen. Die Männchen haben am Kopf und am Hals eine hellgraue Färbung mit einem weißen Federbart, der beidseitig am Schnabel beginnt. Das Obergefieder ist ockerfarben mit schwarzen Streifen. Die Unterfedern sind weiß mit einem ockerfarbenen Streifen auf der Brust. Die Weibchen sind unwesentlich kleiner, haben keinen Federbart und keinen Streifen auf der Brust. Im Flug sind große weiße Flecken auf den Flügeln zu erkennen.

Die männliche Trappe ist einer der schwersten Flugvögel und kann bis zu 20 Kilo wiegen. Die Körperlänge liegt bei etwa einem Meter und die Flügelspannweite beträgt 2,5 Meter. Sie ernährt sich überwiegend von Pflanzen, sowie Insekten und Kleinsäugern.

Sie nistet in Muldenlagen und legen in der Regel 2 bis 3 Eier. Diese sind tief grün mit dunklen Flecken und werden nur von den Weibchen vier Wochen lang bebrütet. Die Jungtiere sind Nestflüchter und bleiben bei der Mutter bis sie nach 4 bis 5 Wochen fliegen können.

Die Trappe ist sehr schreckhaft und es ist unmöglich sich ihr auf weniger als 500 Meter zu nähern.

 

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