Español Inglés Francés Alemán

  • 2 DSC_7311 1600x550x300
  • CLAUSTRO COLEGIATA 1600X550X300
  • cuesta rehoya 1600X550X300

Kirche La Merced

#Turismo

17. – 18. Jahrhundert. Heute der Sitz der Schule für Sozialwissenschaften (FAECTA). In der Kirche findet kein Gottesdienst statt. Für Besucher geschlossen.

Die Kirche La Merced wurde an ihrem heutigen Standort im Jahre 1650 erbaut. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie umfassend umgebaut. Die Ordensbrüder kamen 1609 nach Osuna und ließen sich zunächst in der Einsiedelei Santa Ana nieder, die sich außerhalb der Stadt befindet. Nach zwei gescheiterten Anläufen konnte schließlich 1637 ein neues Kloster an der Stelle entstehen, an dem es sich auch heute noch befindet.

Konkrete Aufzeichnungen zu dieser Kirche stammen aus dem 18. Jahrhundert, in dem bedeutende Arbeiten durchgeführt wurden. Unter dem Generalvikar des Ordens, Bruder Miguel Ramón de San José, gebürtig aus Osuna, wurde die Kirche umgebaut. Es entstand das wundervolle Steinportal und der Turm, im Tempel wurde Marmor aus Genua verlegt und es wurden verschiedene Retabel angelegt. Der Umbau wurden zwischen 1768 und 1775 unter der Leitung von Antonio Ruiz Florindo durchgeführt, der ebenso für das Gebäude der Domkapelle der Stiftskirche verantwortlich war.

Die Ordensbrüder lebten bis zur Schließung des Klosters im 19. Jahrhundert in den an die Kirche angrenzenden Gebäuden. Ab dem 20. Jahrhundert wurde das Gelände als Krankenhaus genutzt.

Die Kirche besteht aus einem Hauptschiff mit Kapellen an beiden Seiten. Das Hauptretabel stammt aus 1716 und ist das Werk von Francisco María de Ceiba, das später in die Kapelle Los Marineros de Sevilla verlegt wurde.

Am Ende des Hauptschiffs erhebt sich hoch das Chorgestühl, deren Gitterfenster ihm eine besondere Würde verleihen. Auf der Holzvertäfelung sind die Wappen des Ordens geschnitzt.

Der Turm ist ein besonderes Element der Silhouette der Altstadt. Die Leichtigkeit der kunstvoll gearbeiteten Steinquader des Turms ist ein prachtvoller Anblick.

Seine Schönheit ist sogar noch grösser, wenn man ihn zusammen mit der Kirchenfassade betrachtet und sie so ein einzigartiges Gesamtkunstwerk bilden.