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Der städtische Getreidespeicher Pósito Municipal

#Turismo

18. Jh. Getreidespeicher der Stadt, Gerichtshof, Rekrutierungszentrum, ehemaliges Krankenhaus und heute ein Seniorenheim. Nur der Innenhof kann besichtigt werden. Täglich geöffnet. Eintritt frei

Dieses Gebäude hat eine lange und turbulente Geschichte. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde das Grundstück besetzt und vom anliegenden Gasthaus als Freudenhaus genutzt. 1608 wird das Bordel an den Stadtrand verlegt und das Komödientheater siedelte sich dort an. Nachdem 1731 die theatralischen Darstellungen verboten wurden, kaufte die Stadt das Gelände auf, um dort die Brotkammer des Getreidespeichers zu errichten.

Nachdem es als Getreidelager, Gerichtshof, militärisches Rekrutierungszentrum und Krankenhaus gedient hatte, beherbergt es heute ein Seniorenheim. Angedacht war das Gebäude jedoch als Brotkammer des Getreidelagers, wie es auf einer Tafel an der Fassade zu lesen ist. Fertigestellt wurde das Gebäude 1779.

 

Der Bau geschah unter der Leitung des Baumeisters Antoinio Martín. Der Entwurf stammt von Pedro Manuel Godoy. Der Bau kostete 177.937 Real und 16 Maravedí.

Die Front setzt sich aus drei Elementen zusammen, die zum schmaleren Hauptteil überleiten, indem das sepiafarbene Hauptportal eingefasst ist. Der Stein stammt aus dem Nachbarort Estepa.

Im oberen Teil des Hauptportals ist das Stadtwappen angebracht: zwei an einen Turm geketteten Bären, über denen eine Sphinx, ein Löwe und ein geflügelter Zentaur zu sehen sind.

An der rechten Seite der Fassade ist eine Sonnenuhr angebracht.

Im Inneren des Gebäudes ist nur noch der Innenhof erhalten, der an zwei der vier Seiten durch Arkanen auf Säulen gesäumt ist.